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Band 7
Donald
Meltzer
Sexualität
und psychische Struktur
Aus
dem Englischen von Elisabeth Vorspohl
260 Seiten · Broschur
€ 22,– / sFr 38,60
ISBN
3-89295-774-6
Bestellung: Brandes
und Apsel Verlag
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Im
ersten Teil dieses Buches unternimmt Donald Meltzer eine Klärung
der sehr verstreuten Auffassungen über die Sexualität im
Freudschen Werk. Auf der Basis einer gründlichen Untersuchung
der Spaltungsvorgänge und projektiven Identifizierungen in
Objektbeziehungen gelangt er in weiterer Folge zu einer
Neuformulierung frühkindlicher, erwachsener und
pathologischer Sexualität, indem er konzeptuelle
Unterscheidungen - erwachsene/infantile und
polymorphe/perverse Sexualität, gut/schlimm/böse im
Sexualverhalten und gewohnheitsmäßig/süchtig/kriminell bei
Perversionen - vornimmt. Im Gegensatz zur infantilen Sexualität,
die auf Spaltung und projektiver Identifizierung beruht, ist
die erwachsene Sexualität das Ergebnis von Integration und
introjektiver Identifizierung. Auf der Grundlage der schon in
Freuds „Wolfsmann“ formulierten Aspekte der Spaltung und
des inneren psychischen Raums der Urszene entwickelt Meltzer
seine Theorie der Perversion als Ergebnis inadäquater
Spaltung, bei der die inneren Babys der Mutter nicht nur, wie
in der paranoiden Angst, beschädigt sondern getötet werden.
Das gleichzeitige Fehlen eines ausreichend guten inneren
Objekts, welches das Entsetzen über diese toten Objekte
lindern könnte, führt zur Abhängigkeit von einem
tyrannischen, bösen Selbstanteil, der die Illusion von
Sicherheit vermitteln soll. '...a major contribution to psychoanalysis. I know of no other work
that has brought the relevance of sexuality (pivotal in Freud's
discoveries) to Kleinian analysis in such a clear and significant way,
upholding its centrality in both normal development and in various
forms of psychopathology. After reviewing the history of sexuality in
psychoanalysis and its structural implications, Meltzer's masterpiece
appears in the section on Clinical Sexual Psychopathology. The
distinction between adult and infantile sexual states of mind, and
between infantile polymorphous and infantile perverse sexuality, makes
a unique contribution to the clinical practice of any analyst. The
different primal scenes that accord with the different sexual states of
mind, the classification of perversions and addictions, the outline of
perversion of the transference, and much more, are gems that have
changed my work ever since I included them in my toolbox.'
ROBERT OELSNER, Psychoanalyst, FIPA, Seattle
Inhaltsverzeichnis:
Teil
I: Geschichte
Abschnitt
A
Die
Theorie der psychosexuellen Entwicklung
1.
Die psychoanalytische Methode und ihre Theorien
2.
Kindheitssexualität und Ödipuskomplex
3.
Entwicklungsstadien und Organisationsstufen
4.
Von Schmerz und Angst zu Liebe und Schmerz
Abschnitt
B
Über
Freuds Theorie der sexuellen Psychopathologie
5.
Die klinische Phänomenologie des Narzißmus
6.
Klinische Untersuchung der Perversionen
Teil
II: Strukturelle Revision der Sexualtheorie
Abschnitt
A
Psychosexuelle
Entwicklung
7.
Identifizierung und Sozialisation in der Adoleszenz
8.
Das Auftauchen aus der Adoleszenz
9.
Die introjektive Grundlage polymorpher Tendenzen in der
erwachsenen Sexualität
10.
Die Genese des Über-Ich-Ideals
Abschnitt
B
Klinische
sexuelle Psychopathologie
11.
Polymorphe Sexualität im Erwachsenenalter
12.
Infantile polymorphe Sexualität
13.
Infantile perverse Sexualität
14.
Panik, Verfolgungsangst und Furcht
15.
Die Ursprünge des fetischistischen Spielzeugs der sexuellen
Perversionen
16.
Zum Unterscheidung von ambisexuell und bisexuell
17.
Arbeit, Spiel und Sublimierung
18.
Strukturelle Revision der Theorie der Perversionen und Süchte
19.
Perversion der Übertragung
Teil
III: Anwendungen der Theorie
20.
Tyrannei
21.
Die „permanente Revolution“ der Generationen
22.
Die Strukturtheorie der Psychosexualität und ihre pädagogischen
Implikationen
23.
Ungeborene Kinder als psychische Realität
24.
Die Architektonik der Pornographie
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