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Band
3
Donald
Meltzer
Das
Claustrum
Eine
Untersuchung klaustrophobischer Erscheinungen
Mit einem Essay von Meg Harris Williams
und einem Vorwort von Ruth und Karl Mätzler
Aus dem Englischen von Horst Brühmann
220
Seiten – Broschur
€ 20,- / sFr
35,10
ISBN 3-89295-761-4
Bestellung: Brandes
und Apsel Verlag
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Die Lektüre
des vorliegenden Buches führt uns in die beunruhigende,
klaustrophobe Welt des Inneren der inneren Objekte. Das
Eindringen in dieses infantile Reich ist - nach Meltzer -
durch den Modus der intrusiven Identifizierung gekennzeichnet,
wodurch er Melanie Kleins Konzept der projektiven
Identifizierung, unter Hinzuziehung der Arbeiten von Wilfred
Bion, um eine neue Dimension bereichert. Der Autor läßt
wesentliche Teile seines Lebenswerkes Revue passieren und
stellt in seiner Arbeit über das Claustrum u.a. die
Verbindung zu narzißtischen Störungen, Perversionen, dem
Suchtverhalten oder der Schizophrenie her. Aber auch der
Einfluß solcherart strukturierter Identifizierungen auf
neurotische Entwicklungen oder gesellschaftspolitische
Prozesse bleibt nicht unerwähnt. ‘It is impressive how much Meltzer extended and enriched Melanie
Klein’s concepts in "The Claustrum". He considers the claustrum
dweller’s projective identification into an internal object to be not
“massive” (a quantitative concept), but rather, “intrusive” (a
qualitative concept), hence its malignancy. He also discovered that not
only the uterus, but also other spaces of the internal mother figure,
are susceptible to becoming a “maternal claustrum”, each giving rise to
distinct pathologies.’ REBECA GRINBERG, Training Analyst and Child Analyst, Asociación Psicoanalítica de Madrid, IPA
Donald
Meltzer (geb. 1923 in New York, gest. 2004 in Oxford) zählt
zu den Klassikern der postkleinianischen Psychoanalyse und
zeichnete sich zeitlebens durch ein nonkonformistischen Denken
aus. Nach dem Studium der Psychiatrie in den USA kam er 1954
nach England, um bei Melanie Klein seine psychoanalytische
Ausbildung fortzusetzen. Meltzer arbeitete u.a. eng mit
Wilfred Bion, Roger Money-Kyrle, Esther Bick und Martha Harris
zusammen. Er unterrichtete an der Tavistock Clinic, war
Lehranalytiker der British Psycho-Analytical Society und ein
gefragter Supervisor in zahlreichen Ländern Europas und Südamerikas.
Seine Bücher Der
psychoanalytische Prozess, Sexual States of Mind, Studies in
Extended Metapsychology, Explorations in Autism, Traumleben,
The Kleinian Development, The Apprehension of Beauty, Das
Claustrum und Sincerity and Other Works wurden in zahlreiche
Sprachen übersetzt.
Inhalt
Vorwort
Einleitung
1. Melanie Kleins Auffassung der projektiven Identifizierung
2. Rückblick auf frühere Veröffentlichungen
3. Die räumliche Dimension des psychischen Apparats
4. Die Abteile der inneren Mutter
5. Leben im Claustrum
6. Technische Probleme des Claustrums
7. Auftauchen aus dem Claustrum oder Bewußtseinsverschiebung
8. Die Rolle des Claustrums beim Ausbruch der Schizophrenie
9. Zur Ubiquität der projektiven Identifizierung
10. Symptomatik versus Charakterologie. Der psychoanalytische
Prozeß
11. Das Claustrum und die Adoleszenz
12. Das Claustrum und die Perversionen und Süchte
13. Das Claustrum und die Politik
Anhang
Meg Harris Williams: Äquivokation und Ambiguität. Macbeth’
verhüllende Rede, Shakespeares doppelter Sinn.
Über "Das
Claustrum" von Donald Meltzer:
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Karl
Mätzler: Vom
Leben im Inneren der “Inneren Mutter”.
Donald
Meltzer: The Claustrum. An Investigation of
Claustrophobic Phenomena (pdf 20 kb):
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