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Band 2
Frances Tustin
Autistische Barrieren bei Neurotikern
Mit einem Vorwort von Maria Rhode
350 Seiten – Broschur
€ 24,- / sFr
42,10
ISBN 3-89295-755-X
Bestellung: Brandes
und Apsel Verlag
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Francis
Tustin hat ihr klassisches, nun wiederaufgelegtes Werk in
ihrem Nachwort selbst folgendermaßen beschrieben:
„Dieses
Buch hat versucht, zum psychoanalytischen Verständnis der
Psychopathie und Entwicklung von autistischen Zuständen
beizutragen. Ein schlichter, fast umgangssprachlicher Stil ist
verwendet worden, da er mir für die grundlegenden
Sachverhalte, die zur Sprache gekommen sind, am geeignetsten
erschien. Fachausdrücke wurden auf ein Minimum reduziert. Ich
habe im direkten Umgang mit autistischen Kindern sehr viel
gelernt. Dabei ist mir klar geworden, daß autistische
Patienten in einer Kette von psychophysischen Reaktionen
gefangen sind, aus denen sie nicht entfliehen zu können
glauben. Ihnen dabei zu helfen, sich daraus zu befreien, ist für
alle Beteiligten ein mühsamer und schmerzlicher Prozeß. Wenn
wir mit autistischen Kindern arbeiten, dürfen wir bei den
Eltern, die ja bereits sehr viel gelitten haben, keine
falschen Hoffnungen wecken. Dieses Buch hat einige der
Schwierigkeiten, aber auch einige der Möglichkeiten einer
Psychotherapie an Hand sorgfältig ausgewählter, gewöhnlich
junger autistischer Kinder hervorgehoben. Es hat auch
versucht, auf jene erwachsenen neurotischen Patienten ein
Licht zu werfen, deren geistiges und emotionales Leben durch
autistische Barrieren, die sich in der frühen Kindheit
entwickelt haben, behindert worden ist.“
Die Autorin
Frances
Tustin (1913-1994) ist eine international anerkannte Autorität auf
dem Gebiet des Autismus. Sie arbeitete mehr als dreißig Jahre
lang als Kinderpsychotherapeutin mit autistischen Kindern.
Ehrenmitglied der British Psychoanalytical Society und der
Association of Child Psychotherapists.
Über Frances Tustin:
„Die Beiträge von Frances Tustin stellen, seit dem Werk
von Klein, Bion und Winnicott, den wahrscheinlich
wesentlichsten Schritt vorwärts dar, was unser Verständnis
primitiver mentaler Zustände anbetrifft“ (Joyce McDougall).
„Frances Tustin war auf dem Gebiet der psychoanalytisch
psychotherapeutischen Forschung über Kinder, insbesondere
autistischer Kinder, ein Phänomen. Ihre Unabhängigkeit von
organisierten Schulen und deren vorschriftsmäßigem Denken
machte sie zu einer Beobachterin von einzigartiger Freiheit
und therapeutischer Wirksamkeit“ (Donald Meltzer).
„Tustin beeinflußte nicht nur jene, die an speziellen
Problemen autistischer Zustände interessiert waren, sondern
auch diejenigen, die das intuitive Wissen darum teilen, daß
der Autismus die Rolle eines neuen Paradigmas für die
Erforschung der Psyche spielen könnte“ (André Green).
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
zur Neuauflage
Maria Rhode (2005)
Einführung
Frances Tustin (1986)
Vorwort
zur 2. Auflage
Frances
Tustin (1994)
Teil
1
Psychogener Autismus
1
Das Wesen des psychogenen Autismus: ein Überblick
2
Die Entwicklung von Verstehen: ein persönliches Wort
3 Überlegungen zum psychogenen Autismus unter
besonderer Berücksichtigung eines Beitrags von Melanie Klein
4 Ein signifikantes Element in der Entwicklung des psychogenen
Autismus
5 Situationen, die einen psychogenen Autismus in Gang setzen können
6 Autistische Objekte
7 Autistische Formen in der Psychopathologie der Kindheit
8 Autistische Formen bei Erwachsenen
9 Formen, die mit dem Auftauchen aus dem psychogenen Autismus verbunden sind
10 Die Welt des autistischen Kindes
Teil
2
Psychogener Autismus bei Neurotikern
11
Fallen
12 Zerfließen und Auflösung
13 Die Entwicklung des Ichs
14 Anorexia nervosa bei einem jungen Mädchen
15 Der Rhythmus der Sicherheit
16 Die Psychotherapie autistischer Zustände
Abschließende Bemerkung
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